Themen fĂŒr studentische Arbeiten

Hier finden Sie Themenbereiche, zu denen wir studentische Arbeiten wie Bachelor- und Masterarbeiten sowie Diplomarbeiten betreuen. Die konkreten Themenstellungen werden bei uns im Allgemeinen individuell, im GesprĂ€ch mit dem Studenten vereinbart. Sie können natĂŒrlich auch mit eigenen Themenvorstellungen an uns herantreten.

Arbeiten um HOPS

HOPS (Higher-Order Processes Specifications) ist ein universeller Spezifikationsformalismus, der zur Analyse und zum Design von interaktiven Systemen angewendet wird. Er wurde in unserer Gruppe entwickelt und mittlerweile haben auch schon einige studentische Arbeiten zur  WerkzeugunterstĂŒtzung und zur Verfeinerung der Sprachkonzepte beigetragen.

Themen sind sowohl in Bezug auf die Weiterentwicklung der Werkzeuge fĂŒr HOPS als auch auf die Anwendung der HOPS-Modellierung möglich.

WerkzeugunterstĂŒtzung:

  • Erweiterungen am HOPS-Interpreter,
  • Erweiterungen (bzw. Neuentwicklung) der Entwicklungsumgebung.

Anwendungsbereiche von HOPS:

  • Erstellung und Steuerung von GUI-Prototypen,
  • Selektives Modellieren,
  • Resource-Based Design,
  • Patternbasierte Entwicklung mit HOPS,
  • Anforderungsanalyse.

... mehr zu HOPS

Ansprechpartner: Dr. Anke Dittmar

Arbeiten in diesem Bereich.

 

Modellbasierte Entwicklung von Benutzungsschnittstellen

Modellbasierte Softwareentwicklung hat sich sowohl im traditionellen Sinne als auch im Sinne  des objektorientierten Paradigmas immer stĂ€rker durchgesetzt. Bisher werden die Modelle grĂ¶ĂŸtenteils monolithisch betrachtet. Erfahrungen bei der aspektorientierten Programmierung zeigen aber, dass Teilaspekte sinnvoller Weise getrennt spezifiziert werden sollten und erst spĂ€ter zu einem Gesamtmodell verwoben werden.


Das Zusammenspiel von Handlungsmodellen, Komponenten/Patterns und serviceorientierten Architekturen ist noch ungenĂŒgend untersucht. Es soll eine Lösung geschaffen werden, die Fachexperten  die Möglichkeit eröffnet, Anwendungen auf der Basis von Teilmodellen zu konfigurieren.

Eventuell kann in den meisten FĂ€llen dadurch noch kein wirkliches End-User-Programming erreicht werden, was das Endziel sein sollte. Durch die Vorgehensweise kann der Aufwand fĂŒr die Bereitstellung und Wartung von Software schon erheblich erheblich gesenkt werden.

Folgende Themen sind von Interesse

  • Dynamische Generierung von BenutzungsoberflĂ€chen
  • Smart Generation of SOA-Applications
  • Identifikation von Patterns
  • WerkzeugunterstĂŒtzung fĂŒr Patterns

Literatur

Usability

Objektorientierte Softwareentwicklung

Anforderungsanalyse

Im Requirements Engineering geht es darum, die Anforderungen an ein interaktives System auf konzeptueller Ebene zu beschreiben. Obwohl es zunĂ€chst nicht so erscheinen mag, kann das Ermitteln und Beschreiben von Anforderungen nicht selten ein komplizierter Prozess sein. So stecken hinter Anforderungen Interessen von Menschengruppen, welche hinterfragt und ausgehandelt werden mĂŒssen. Neue Systeme haben Einfluss auf bestehende Arbeitsweisen. Eine Analyse der bisherigen Arbeitssituation (IST) ist nötig, um Vorstellungen ĂŒber zukĂŒnftige Praktiken (SOLL) zu gewinnen.
Selbst wenn Anforderungen letztendlich in möglichst formaler Weise beschrieben sein sollten, reicht die alleinige Verwendung von formalen Beschreibungsmethoden meist nicht aus. 

Wir betreuen insbesondere Arbeiten zu folgenden Themenbereichen:

  • Integration von komplementĂ€ren AnalyseansĂ€tzen,
  • ÜnterstĂŒtzung des Überganges von Ist- zur Soll-Modellen,
  • Fallstudien zu einzelnen und integrierten AnalyseansĂ€tzen.

Ansprechpartner: Dr. Anke Dittmar

Arbeiten in diesem Bereich